Winterflucht 2018

Teil 2

Heute ist Samstag, der 24.02.2018 und wir hatten in der vergangenen Woche mal 1 bis 2 "Ruhetage" eingelegt
und das milde Wetter zum Entspannen und Sonnenbaden genutzt. Zwischendurch waren wir auch noch einmal am Cabo de Gata,
um dort ein bisschen zu wandern und uns die rauhe Küste genauer anzuschauen.

Unterhalb des Leuchtturms findet man nämlich zwischen den schroffen und rauhen Felsklippen
immer wieder kleine, versteckte Sandbuchten

Aber auch die felsigen Küstenabschnitte haben eine sehr starke, visuelle Wirkung auf die Betrachter.

Dass der gesamte Küstenabschnitt von den Vulkanen der vorgeschichtlichen Zeit geprägt wurde, kann man überall bestens erkennen.
Allerorts stehen riesige Säulen und Klippen aus erstarrter Lava.

Auch das Farbenspiel der unterschiedlichen Gesteinsformationen bieten einen interessanten Gegensatz zu dem türkisfarbenen Meer.

Und gestern, am Freitag den 23.02.2018, war dann mal wieder Basteltag am Buggy angesagt.

An den Bremsbelägen der Handbremse hatte sich bei einer Offroadfahrt ein kleiner Kieselstein verklemmt
und sorgte während der Fahrt für unangenehme Geräusche an der Bremsscheibe.
Sunny passte genau auf, dass ich auch bloß keinen Fehler bei der Reparatur mache.

Der Buggy ist wieder einsatzbereit und so haben wir uns für heute den Strand "Cala de Plomo" als Ziel ausgesucht.
Der Strand liegt zwischen "Las Negras" und "Agua Armaga" und kann entweder über einen langen Wanderweg entlang der Küste,
oder mit einem Fahrzeug über eine 7km lange Schotterpiste erreichen werden. Außer uns dreien und einigen "wilden Campern" ist
hier trotz des Wochenendes keine Menschenseele am Strand.

Das Meer und der Wind hat die angrenzenden Sandsteinfelsen geformt.

Für unseren Junghund bieten die Felsen eine erstklassige Klettergelegenheit.

Beim Camping ist auch immer wieder das Improvisationstalent gefordert:
Warum sollte man das Kochgeschirr nicht auch mit dem Meerwasser spülen können?

Mach mal Pause! Nach so vielen Abenteuern und so anstrengender Kletterei braucht Sunny auch mal 15 Sekunden zum Ausruhen ;-)

...um danach wieder über die Klippen zu flitzen. "Das ist doch alles so toll hier!"

Und wenn dann das Frauchen auch noch bei den Klettereien mit macht, dann ist es doch noch schöner.

Eine traumhaft schöne Landschaft mit tollem Sandstrand und...

...skurilen Felsen und Klippen zu beiden Seiten.

Da die Ortschaft "Agua Armaga" nicht allzu weit entfernt ist, wollen wir auch dort noch einmal vorbei schauen.

Auf dem Weg zum Buggy fallen uns die Steinkreise am Strand auf, die wohl irgend jemand von den "wilden Campern"
hier angeordnet haben muss.

Der Weg nach "Agua Armaga" führt uns durch eine ziemlich trockene Landschaft, aber überall stehen, Oasen ähnlich,
ausladende Villen und exklusive Wohnhäuser. Die üblichen Hotelanlagen und Urbanisationen findet man hier
im "Naturpark Cabo de Gata" zum Glück nicht.

Der Ort "Agua Armaga" ist recht überschaubar und besteht aus nicht allzu vielen Häusern. Es ist noch ziemlich ursprünglich
und die Gebäude sind größtenteils weiß angestrichen. Alles wirkt sehr hell und freundlich.

Ertappt!! Zum Glück ist es Winter und zu dieser Zeit dürfen auch Hunde an den Strand. In der Saison ist es streng verboten.

Von den Terrassen der wenigen Restaurants hat man einen schönen Ausblick über den Strand und über das Meer.

Man findet immer wieder kleine Gasthäuser mit "Blick auf´s Meer."

Wir haben nun Ende Februar und hier in Andalusien beginnt jetzt schon für viele Pflanzen die Blütezeit.

Ich zeige nun mal ein paar Farbtupfer, die uns heute am Wegesrand, beim Spaziergang durch den Ort, aufgefallen sind.

Und so verging auch dieser Tag wieder wie im Fluge und das auch wieder ganz ohne Langeweile.

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Für den vergangenen Montag, den 26.02.2018, haben wir uns mal wieder eine Inland-Tour ausgesucht.
Unsere Camp-Nachbarn hatten uns davon berichtet, dass es in den Bergen eine alte Eisenbahntrasse gibt,

welche man zu einer kleinen Straße umgebaut hat und die sich durch ein sehr schönes Landschaftsgebiet schlängeln soll.

Das war wieder einmal genau nach unseren Vorstellungen. Nach einer kurzen Anfahrt befanden wir uns dann auch
schon auf der besagten Trasse einer Erz-Bahnlinie. Die Strecke startete in dem winzigen Dorf "Polopos".

Größtenteils verlief die Route über eine schmale, einspurige Asphaltspur, die zwischendurch immer wieder
von einem ausgetrockneten Flusslauf unterbrochen wurde.

Bei jeder Rast flitzte Sunny die Berge rauf und runter und man konnte ihr die Lebensfreude richtig ansehen.

Der Weg führte durch Rambla´s, enge Schluchten, Tunnel und in den Fels gesprengte Schneisen.

Allerorts lagen Ruinen an der Route, die erkennen ließen, dass es hier in der Gegend auch mal Zeiten gab,
in denen man hier in der trockensten Region Europas, in großem Rahmen Landwirtschaft betrieben hat.

Ein alter, vertrockneter Brunnen am Rande einer verwilderten Plantage.

Auch hier, mitten im Nichts, treffen wir auf "wilde Camper" die sich wohl für einen längeren Zeitabschnitt
an diesem Ort niedergelassen haben.

Auf dem Rückweg von unserer Tour haben wir dieses Solar-Kraftwerk entdeckt. Die Photovoltaik-Anlage erzeugt
aus reiner Sonneneinstrahlung genug Energie, um die umliegenden Dörfchen und Bauernhöfe mit Strom zu versorgen.

Einige Straßenkehren weiter hatte man es auch schon einmal versucht, die Wasserversorgung der Landwirtschaft mit einem
Stausee sicherzustellen. Aber leider hatte man wohl nicht daran gedacht, dass in dieser Region kaum Regen fällt,
den man auch wirksam aufstauen könnte.

Überreste einer Fehlplanung.

Durch diese Schlucht sollte das Wasser die Plantagen in der Ebene von Campohermoso versorgen.

Der Gebirgs-Staudamm "Isabell II" hat eine Spannweite von 45m und eine Tiefe von 35m.

Leider haben die in diesem Gebiet üblichen Sturzregenfälle soviel Schlamm und Geröll mit sich geführt,
dass das eigentliche Staubecken schon in kurzer Zeit bis fast zur Oberkante der Staumauer zugespült wurde.

Man könnte in diesem Fall meinen, dass die Schildbürger aus dem deutschen Lande hier in Spanien
auch schon mal ihr Unwesen getrieben haben.
Schilda lässt grüßen ;-)

Heute, am Mittwoch 28.02.2018, hatten wir bei strahlendem Sonnenschein über +20 Grad im Schatten.
Und so haben wir uns dazu entschlossen einen Buggy-freien Tag einzulegen und uns, mit einem guten Buch
und Sonnenbaden am Strand, zu entspannen.

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Hallo liebe Leser,
im Moment haben wir unsere Unternehmungen ein wenig herunter geschraubt, denn hier in der Umgebung ist es zu einem
sehr traurigen Zwischenfall gekommen. Seit dem Dienstag, 27.02.2018, wird ein 8 jährige Junge aus dem Ort vermisst.

Deshalb hat man die Bibliothek von Las Negras kurzer Hand in eine provisorische Einsatzzentrale umfunktioniert.
Dort werden auch die neusten Informationen an die Fernsehanstalten und Nachrichtensender ausgegeben.

 

Insgesamt sind hier fast alle Institutionen vertreten, die für solch eine Suche in Frage kommen.

Es sind mehrere Hubschrauber und Drohnen im Einsatz, die aus der Luft und an den unzugänglichen Bergregionen
nach dem Jungen suchen. Außerdem sind fast täglich an die 1000 Personen in Form von Polizisten, Hundeführern,
Tauchern, Reitern, Nachbarn und Bürgern aus vielen Orten der näheren Umgebung und viele, viele weitere Menschen,
an der Suche beteiligt.

Aber auch wir selbst, wenn wir mit Sunny in der Umgebung spazieren gehen und dabei auffällige Dinge sehen,
wie diese alte Wolldecke in der Ruine, kontrollieren erst einmal, ob es sich nicht um einen Hinweis handelt,
der für die Polizei eventuell interessant sein könnte.

Auch direkt an unserem Campingplatz treffen sich seit Dienstag letzter Woche immer wieder Suchtrupps und Helfer.....

....die dann tagtäglich gemeinsam zwischen den Felsen, in den alten Ruinen, sowie in den Felshöhlen akribisch....

....nach dem kleinen Gabriel suchen. Jedem, mit dem man in diesen Tagen auf der Straße spricht, merkt man das
Mitgefühl an dem traurigen Geschehen an. Leider war das Wetter in den letzten Tagen auch noch sehr schlecht
und nicht hilfreich. Der viele Regen und Sturm der letzten 3 Tage könnte auch noch die wenigen Spuren, die es
überhaupt noch geben könnte, weg gespült haben.

So viel ist bekannt: Gabriel wollte am Dienstag Nachmittag zum Spielen zu einem Nachbarkind.
Dieser Nachbar wohnt in ca. 150m Entfernung von Gabriels Wohnhaus. Dort ist er aber leider nie angekommen
und von ihm fehlt jede Spur. Da bis jetzt keinerlei Hinweise auf den Verbleib von Gabriel gefunden wurden,
gibt es natürlich Spekulationen in alle möglichen Richtungen.

Wir sind überwältigt von dem Engagement der hier beteiligten Mitmenschen.
Voller Anerkennung für diejenigen, die solche Aufgaben beruflich ausüben, aber auch voller
Bewunderung für die vielen Personen, die sich einfach hier angeschlossen haben, um sich an der Suche nach
dem kleinen Gabriel zu beteiligen.

Zur deutschsprachigen Nachrichtenseite von 

Wir hoffen, dass dieser unmenschliche Alptraum für die Eltern von Gabriel möglichst schnell vorüber ist
und wünschen ihnen von ganzem Herzen, dass sich doch noch alles zum Guten für sie wenden wird.

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Wir haben heute Montag, den 12.03.2018, und gestern Mittag, 13 Tage nach dem Verschwinden des Jungen, kam die
traurige Mitteilung, dass die Suche nach dem 8 jährigen Gabriel Cruz Ramirez leider ein tragisches Ende gefunden hat. Gleichzeitig
hat man die derzeitige Freundin des Kindesvaters wegen Mordverdacht festgenommen. Sie wurde von der Guardia Civil dabei überführt,
als sie die Leiche des Jungen im Kofferraum ihres Autos an einen anderen Ort transportieren wollte.
Die Beweggründe, warum diese Frau so viel Leid über das Kind und über die Familie gebracht hat, sind derzeit noch nicht bekannt.
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Damit möchte ich dieses traurige Thema aber auch gerne abschließen, denn eine Berichterstattung über dieses tragische Ereignis
steht mir an diesem Ort nicht zu. Dieses überlasse ich lieber den autorisierten, öffentlichen Medien und Nachrichtenagenturen.

Zur deutschsprachigen Nachrichtenseite von 

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Seit den letzten Einträgen ist nun schon eine kleine Weile vergangen. Einerseits haben wir es etwas langsamer angehen lassen
und andererseits sind auch einige Ziele aus dem voran gegangenen Berichten ein weiteres mal von uns besucht worden.
Vor einigen Tagen haben wir uns dann aber mal wieder zu einer neuen Region, im Naturpark der Sierra Alhamilla, auf den Weg gemacht.

Wir hatten uns vorgenommen den höchsten Berg der Sierra Alhamillar zu erklimmen. Und so führte der Weg durch Nijar
und vorbei an dem Gebirgsdorf "Huebro", welches optisch fest an dem Berghang klebt.

Auffallend an dem Ort ist die große, trutzige Kirche des Dorfes.

Gitte und Sunny zeigten sich sehr interessiert an dem verträumten Ort.

Von "Huebro" an mussten wir über eine staubige und gewundene Schotterpiste weiterfahren.
In den Bergen kamen wir immer wieder an verlassenen Gehöften und alten Bauernhäusern vorbei.

Je höher wir kamen, umso weiter konnten wir über das Land schauen. Der Blick reichte bis zur Sierra Nevada,
wo es in den vergangenen Tagen wieder reichlich viel Neuschnee gegeben hatte.

Und so erreichten wir nach gut 1,5 Std. Fahrzeit den mit Antennen bestückten Gipfel des Colativi (1387 m)

Den Rückweg wählten wir dann durch die Agralandschaften den Ebene von Lucainena. In diesem Landstrich wird
sehr viel Olivenöl produziert und hier findet man riesige Olivenplantagen. Wer hier das kostbare Speiseöl kauft,
bekommt eines der besten Produkte von ganz Spanien, frisch aus der Ölmühle.

Nicht weit davon entfernt findet man noch einige Zeitzeugen aus früheren Zeiten. An den Berghängen wurde im
letzten Jahrhundert noch nach Eisenerz gegraben, welches gleich hier vor Ort, in der Nähe von "Lucainena de las Torres",
in etlichen Hochöfen eingeschmolzen wurde.

Das rohe Gußeisen wurde dann von hieraus, über eine Eisenbahnstrecke, in die Hafenstadt "Caboneras" transportiert.
Diese Eisenbahnstrecke ist heute zwischen den Dörfern "Rambla Honda" und "Polopos" befahrbar (siehe weiter oben) oder
kann auch als sehr interessanter Wanderweg benutzt werden.
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Gestern, Mittwoch der 21.03.2018, haben wir einen Tagesausflug in die Hafenstadt "Almeria" gemacht. Diese Tour haben wir
allerdings mit dem Wohnmobil unternommen, da wir eventuell eine Übernachtung auf einem Stellplatz eingeplant hatten.

Direkt im Hafen befindet sich ein kostenpflichtiger Stellplatz. Er liegt am Rande der Altstadt und bietet
einen super guten Startpunkt für eine Besichtigungstour. Man muss nur über die Hauptstraße gehen und befindet
sich augenblicklich in den engen Gassen von Almeria´s Altstadt.

Hier findet man die alten schmuckvollen Häuser und kleinen Sträßchen und man fühlt sich um einige Jahre zurück versetzt.
Hier geht alles ein wenig langsamer und entspannter als im Hafengebiet und der Neustadt. Auch die vielen kleinen
Geschäfte halten zwischen 14 und 17 Uhr ihre übliche Siesta ein und sind dann geschlossen.

Eine der Sehenswürdigkeiten von Almeria ist die große, gotische  "Catedral de la Encarnación" aus der Zeit um 1524.
Ursprünglich befand sich an diesem Platz eine Moschee, die im Jahr 1522 einem Erdbeben zu Opfer fiel.
An ihrer Stelle
erbaute der bekannte Baumeister Diego de Siloé zusammen mit Alonso Cano diese Kathedrale.

Eines der großen Eingangsportale.

Der Kreuzgang im Innenhof des Gebäudes. Der trutzige und wehrhafte Bau sollte den Menschen Schutz vor Piratenüberfällen bieten.

Am 14. Februar erlebt die Kathedrale jedoch ihren jährlichen Höhepunkt. Dann strömen junge Menschen in
Massen in die Kirche, um dem Heiligen Valentin zu huldigen, der hier begraben liegt.

Die große Kirchenorgel befindet sich auf beiden Seiten über dem aus Walnussholz geschnitzten Chor.

Weiter hinten in dem Kirchenschiff stehen gleich mehrere, reich verzierte Sarkophage und Altaraufsätze.

Das digitale Zeitalter wurde auch von den Toren der Kathedrale nicht aufgehalten. LED-Kerzen, die man mit einem
Münzeinwurf "anzünden" kann. Bei unseren Kirchenbesichtigungen in der Vergangenheit konnte man gut erkennen,
dass richtige Wachskerzen von den Besuchern eindeutig besser angenommen werden, als diese geschmacklosen Lämpchen.
Auch in dieser prunkvollen Kirche kann man die fehlende Akzeptanz der Menschen sehr gut an der Anzahl der leuchtenden
LED-Lämpchen erkennen.

In der angrenzenden Sakristei sind, so wie dieses Notenbuch, .......

.....oder diese Gewänder, einige Altertümer und Schmuckstücke ausgestellt.

Weiter geht´s. Wieder durch schmale Gässchen und über kleinere Plaza´s, .......

.....und vorbei an den kleinen Läden in der Altstadt kommen wir zur Festung von Almeria.

Hoch über der Stadt sieht man die alte maurische Festungsanlage "Alcazaba de Almeria" aus dem 10. Jahrhundert.

Nach der "Alhambra" in Granada ist die Alcazaba die größte maurische Festung in Spanien.
Von ihr aus wurden die Stadt Almeria und das Meer beherrscht.

Der Bau der Festung wurde unter dem Kalifen "Abd ar-Rahman III" zu Beginn des 10. Jahrhundert begonnen.

Sie wurde im Zentrum der damaligen Stadt auf einem ca. 85m hohen Felsen erbaut.
Von hier oben hat man einen weiten Blick über die Stadt und man kann gut sehen, wie sehr sich die Hafenstadt im
Laufe der Zeit in alle Richtungen ausgedehnt hat.

Man kann aber auch direkt auf die vielen Dachterrassen der umliegenden Wohnhäuser hinunter schauen.

Im Inneren der Anlage wurde in den vergangenen Jahren vieles wieder restauriert und neu aufgebaut.
Ein Rundgang durch die Festung ist wirklich sehr empfehlenswert und ein Highlight bei der Stadtbesichtigung.

Man hat sich wirklich viel Mühe gegeben, um das zerfallene Gemäuer wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Von hieraus konnte man die Hafeneinfahrt mit schweren Geschützen kontrollieren.

Und die dicken Mauern sollten die Bewohner vor den Angreifern schützen.

In diesen historischen Mauern wurden auch sehr viel Filmklassiker gedreht.

Nur 3 von zahlreichen Filmen: Indiana Jones, mit Harrison Ford und Sean Connery - Conan der Barbar, mit Arnold Schwarzenegger -
und der Abenteuerfilm "Die 4 Musketiere" von Richard Lester, der auch schon bei den Filmen der Beatles Regie geführt hatte.

Historische Schauplätze und atemberaubende Kulisse für zahlreiche Filmszenen.

Die Arbeiten zur kompletten Restaurierung benötigen, wie man unschwer erkennen kann, bestimmt noch viele Jahre.

Blick vom Haupteingang der Festung über die tieferliegenden Stadtteile.

Was zum guten Abschluss unserer Festungs-Besichtigung auf jeden Fall noch erwähnenswert wäre:
Als wir zu Beginn der Besichtigung an dem Kassenhäuschen der Festung ankamen und das Eintrittsgeld bezahlen wollten,
fragte uns der Kassierer, aus welchem Heimatland wir denn kämen. Wir antwortetem ihm, dass wir aus "Alemania" kämen
und uns gerne dieses interessante Bauwerk der maurischen Geschichte anschauen würden. Daraufhin meinte der Mitarbeiter,
dass wir herzlich willkommen wären und dass wir uns die Anlage gerne kostenlos anschauen dürften. Für uns wäre der Eintritt frei. 
Wir bedankten uns bei ihm und freuten uns über diese überaus nette Geste.

Auf dem Weg zu unserem Auto kamen wir an einem kleinen, parkähnlichem Platz vorbei,
an dem wir diese interessante "Flamenco-Taube" gesehen haben.

Sie stolzierte wie eine Flamenco-Tänzerin in ihrem farbigen Kostüm über den Platz und wir fragten uns ernsthaft,
wer denn wohl diese stolze Taube "eingekleidet" haben könnte?
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Heute, als ich mit Sunny zwischen den Felsen und Sträuchern auf den Bergen herum geklettert bin,
habe ich ein kleines Tierchen am Wegesrand gefunden.



Meine erste Sorge war natürlich, dass Sunny dem kleinen Skorpion nicht zu nahe kommt.

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........und wie es meistens im Leben so ist, hat auch unsere schöne Reise einmal ein Ende.
Es ist Sonntag der 25. März als wir unsere Heimfahrt beginnen.



Da wir es nicht besonders eilig haben, wurde noch ein zusätzlicher Strandtag in Castellion de la Plana eingeplant. An diesem kilometerlangen
Sandstrand wollten wir gerne noch einmal mit Sunny einen ausgiebigen Spaziergang machen. Das Wetter war wie dafür gemacht.



Für unseren nächsten Zwischenstop haben wir uns einen Stellplatz im Ebro-Delta ausgesucht und bekamen dort am Abendhimmel ein
gewaltiges Farbenspiel geboten.



Unsere 3 Übernachtung machten wir dann in den Salinen von Süd-Frankreich, in der Nähe von Narbonne.



Ein Paradies, um hier zu Wandern. An vielen Stellen führen hölzerne Stege durch das wasserreiche Gebiet.



Und immer wieder stehen zahlreiche Flamingos in dem salzigen Wasser und suchen nach ihrer Nahrung.



In der Nähe von Dijon verlassen wir dann noch einmal die französiche Autobahn, um unseren letzten Übernachtungsplatz aufzusuchen.



Wie schon auf der Herfahrt, sind wir wieder auf dem Stellplatz bei Fontaine Francaise angekommen und jetzt, 3 Monate später,
sieht die Umgebung durch das frische Grün und dem strahlenden Sonnenschein gleich viel freundlicher aus.
Noch einmal schlafen gehen, dann ist die Winterflucht 2018 auch wieder Geschichte.



Wir danken allen Lesern, die uns bis hierher gefolgt sind, für das Interesse und für die netten Zeilen und vielleicht trifft man sich ja im
Laufe des Jahres bei einer anderen Reise, die ich wieder hier dokumentieren werde oder wenn im Dezember 20018 die Winterflucht 2019 gestartet wird.

Wir würden uns auf jeden Fall über euren Besuch freuen. Bis dahin alles Gute und bleibt gesund.

Liebe Grüße, Gitte, Sunny und Peter
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Hier geht es wieder zurück zum 1. Teil

 

Wir hoffen, dass euch die Berichterstattung von unserer Winterflucht 2018 ein wenig Spaß macht

und würden uns natürlich

über einen Eintrag in unser Gästebuch sehr freuen.