Unsere Winterflucht 22.02.-xx.xx.2025

Teil 3

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Montag, 31.03.2025

Für heute haben wir uns einen Besuch des Küstenabschnitt´s "Praia das Catedrais" vorgenommen.

Praia das Catedrais ist der Name der Tourismusbranche, denn eigentlich heißt dieser Bereich "Praia de Augas Santas"

(übersetzt aus dem Galizien: "Strand der Heiligen Gewässer").

Die charakteristischen Merkmale des Strandes sind seine natürlichen Bögen und Höhlen, die nur bei Ebbe zu sehen sind.

Während der Flut erscheint der Strand klein, aber immer noch zum Schwimmen geeignet. Bei Ebbe ist die Größe seiner Klippen und Meereshöhlen offensichtlicher,

von kleinen Rissen auf dem Felsen bis hin zu großen Höhlen, deren Dächer aufgrund der Erosion der Wellen eingestürzt sind. Bei Ebbe gibt es Zugang zu einer

Sandablagerung, die von einer felsigen Wand aus Schiefer und Schiefer begrenzt ist, die 30 Meter Bögen bildet, die an kathedralenfliegende Strebepfeiler,

große Höhlen, Sandkorridore zwischen felsigen Blöcken und anderen geologischen Merkmalen erinnern. Besonders geringe Gezeiten schaffen Zugang zu nahe

gelegenen Stränden durch die Sandverlängerung. Da die Küstenstrecke fast horizontal ist, bedeckt das Wasser den Strand wieder sehr schnell.

Überall im Strandgebiet ragen riesige Felstürme aus dem feinen Sand

Die Formen und Gebilde wurden über tausende von Jahren von den Wellen des Atlantik geschaffen.

Dabei sind die bizarren Bögen, die sich an die Steilküste lehnen, die für diesen Strandabschnitt charakteristischen Formen.

Durch so manchen Torbogen kann man nur gelangen, wenn man durch das knietiefe Wasser watet.

Die Möwen beobachten aus großer Höhe das bunte Treiben der vielen schaulustigen Touristen.

Gleich beim Eingang zum Strand befindet sich auch eine Möglichkeit die Nacht zu verbringen, was auch von vielen Urlaubern genutz wird.

Da es gerade einmal Mittagszeit war, fuhren wir noch ein Stückchen weiter und bezogen einen Platz mit kinoreifer Aussicht.

Gleich nebenan liegt die Insel "Illa Pancha" mit dem "Faro de Ribadeo".

Soweit unser heutiger Tag, den wir jetzt bei einem schönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.

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Mittwoch, 02.04.2025

Den gestrigen Tag haben wir damit verbracht unsere Vorräte wieder aufzufüllen und eine Fahrzeugpflege durchzuführen.

Danach haben wir uns auf einen grünen Stellplatz verzogen und den restlichen Tag mit einem Spaziergang und mit Hundespielen verbracht.

Heute Morgen, nach einer ausgesprochen ruhigen Nacht, ging es dann wieder gut ausgeruht zur nächsten Etappe.

Als Ziel hatten wir uns die Halbinsel von Busto ausgesucht, denn dort soll die Steilküste atemberaubend sein.

Gleich am Kap, direkt neben dem Leuchtturm gibt es auch die Möglichkeit mit dem Wohnmobil zu übernachten.

Auf dem Weg zum Kap kamen wir an dem "Bosque Pintado de Bustu", dem bemalten Wald von Busto, vorbei.

Als wir am "Faro de Bustu" ankamen, bezogen wir sogleich unseren Ü-Platz und machten dann eine Wanderung entlang der steilen Klippen.

Wenn man so direkt an der Abbruchkante der Steilküste steht, dann kann es einem schonmal ganz anders in der Magengegend werden.

Wenn einem dann aber auch noch starke Windböen entgegen blasen, so ist das nochmals eine Steigerung.

Selbst das Gehölz, welches an den schroffen Klippen wächst, hat sich dem anhaltenden Wind angepasst und gebeugt.

Es ist schon fantastisch, wie vielseitig die Nordküste von Spanien ist und wie abwechslungsreich sich die Landschaft zeigt.

Mal hat man kilometerweite, seichte Sandstrände, dann wieder Felsformationen am Strand und im Wasser ober steile Klippen,

die senkrecht ins Meer abstürzen und wo die Strände nur mit dem Boot erreichbar sind.

 

Sogar für Leselektüren hat man hier am Leuchtturm gesorgt, denn gleich neben dem Parkplatz befindet sich eine kleine Büchervitrine mit ausreichend Lesestoff.

Spanischkenntnisse sich allerdings Voraussetzung.

 

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Text: Peter Seibt / Wikipedia

Fotos: Peter Seibt